Schouwen Duiveland/NL - Tauchteam MG

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Schouwen Duiveland/NL

Tauchgewässer

Schouwen Duiveland / Provincie Zeeland

Um mal etwas Abwechslung von den einheimischen Seen zu bekommen, bietet sich das, mit ca. 2 ½  Autostunden nicht allzu weit entfernte, Grevelinger Meer an. Viele aus dem Verein verbringen dort gerne ihre Wochenenden, um dort die abwechslungsreichen Tauchplätze zu besuchen.

Sehr beliebte Übernachtungsmöglichkeit ist der Campingplatz Noordernieuwland, Schouwsedijk 1, 4318 TM, Brouwershaven.

Tauchplätze im Grevelinger Meer
Bei dem Grevelinger Meer handelt es sich um einen eingedeichten Rheinarm mit Brackwasser ohne Strömung. Man findet hier reichlich Muscheln, Krabben, Seesterne und sonstiges Getier. Zuweilen auch Schollen und Hummer. Nachts kann man recht gut Aale antreffen. Die Sicht kann sehr stark schwanken. Mit ein wenig Glück beträgt die Sicht 5 bis 8 Meter. Tageslicht kann auch auf über 18 Meter hinabreichen. Die Veteranen unseres Vereins wissen sogar von noch besseren Bedingungen zu berichten.
Auf der Halbinsel Schouwen Duiveland gibt es zahlreiche Tauchplätze, die hier nicht im Einzelnen dargestellt werden können. In unmittelbarer Nähe zum Campingplatz sind folgende Tauchplätze zu empfehlen:

Den Osse am Hafen:
Umziehen kann man sich auf dem Parkplatz am Hafen. Danach muss man leicht den Deich hinauf und rechts ab durch eine sandige Passage bis zum Einstieg laufen. Die Wanderung ist hier noch nicht ganz zu Ende. Auch im Wasser muss man etwas weiter entlang der Mole stapfen, bis man betauchbare Tiefen erreicht. Auf Grund des nahen Hafens auf der rechten Seite ist hier unbedingt links herum zu tauchen. Mit ein wenig Ausdauer kann man hier auf die für Silber erforderlichen 25 Meter kommen.


Lange muur:
An diesem Tauchplatz muss man wieder ca. 20 m hinausschwimmen, bis man die Abbruchkante des Deiches in 3 m Tiefe hinter sich lassen kann. Ab jetzt muss man sich für eine Richtung entscheiden. Beispielsweise taucht man in einer Tiefe von 12 bis 15 m links herum über Sandgrund (Schollen) und anschließend in einer Tiefe von 8 m über die Betonplatten des Deichfußes zurück (Krebse und Krabben).

Pumpstation in Dreischor:
Der Tauchplatz befindet sich nördlich der Ortschaft Dreischor und ist bereits von weitem an der Windkraftanlage zu erkennen. Man kann direkt vor dem Tor der Pumpstation parken, sollte die Einfahrt jedoch nicht verstellen. Hier steht ein Schild mit der Beschreibung des Tauchgebietes und der im Grevelinger Meer anzutreffenden Tier- und Pflanzenwelt. Am Einstieg sollte man sich rechts halten. Tauchtiefen um die 20 Meter sind hier zwar leicht zu erreichen, je nach Jahreszeit liegen die Sehenswürdigkeiten jedoch in deutlich flacheren Gefilden. An der Pumpstation wird Süßwasser aus den Kanälen des Inselinneren in das Grevelinger Meer gepumpt. Die Einleitungsstelle ist daher auch in einer Tiefe von über 20 Metern leicht an den herumliegenden Grashalmen und sonstigem Unrat aus den Kanälen zu erkennen. Folgt man dieser Spur der Verwüstung aufwärts, gelangt man zur Einleitungsstelle. An der zugehörigen Holzkonstruktion sind als taucherische Attraktionen zwei Toilettenschüsseln angekettet.

Bilder aus dem Grevelinger Meer

Hummer
Hummer
Seedahlie
Seedahlie
Taschenkrebs
Taschenkrebs
Zylinderrose
Zylinderrose

Geul van Bommenede:
Hier können gerade mal 31/2 Autos direkt am Deich parken. Der Tauchplatz ist sehr flach und daher für Anfänger sehr gut geeignet. Etwas lästig ist lediglich die längere Wanderung im Wasser, bis man tauchtaugliche Tiefen erreicht hat. Da es sich ausschließlich um Sandgrund handelt findet man hier Schollen und sonstiges plattes Getier.

Scharendijke am Hafen:
Am Parkplatz vor De Kabbelaar (Füllmöglichkeit) kann man sich umziehen. Anschließend folgt man der Pilgerschar über den Deich. Vorsicht: Der Modder am Fuße der Treppe und leider auch die Treppe selbst sind sehr rutschig! Wenn man die Treppe geschafft hat, rechts herum an der Mauer entlang bis zur Mole. Von Land aus gesehen befindet sich ein idealer Einstieg rechts von der Mole. Am Ende der Mole findet man die Überreste eines kleinen Wracks in ca. 6 Metern. Man sollte sich anschließend links halten (der Hafen rechts herum ist absolut tabu!). Wenn man den Rücken der Mole überwunden hat, fällt die Wand bis auf eine Tiefe von ca. 18 Metern ab, wo sie in Sandgrund übergeht. Tauchgänge von über 25 Metern sind hier möglich, aber über dem Sandgrund recht langweilig.Die Sprungschicht liegt (je nach Jahreszeit) irgendwo in der Gegend von 15 bis 22 Metern und ist ca. einen Meter dick. Darunter ist es absolut zappenduster, glasklar und scheiß kalt!


Tauchplätze in der Oosterschelde
Gezeitentauchgänge sind auf der anderen Seite der Halbinsel in der Oosterschelde möglich. Unbedingt Gezeitentabelle beachten! Tabellen gibt es in einigen Tauchshops kostenlos.

Zeelandbrug:
An der Zeelandbrücke sind die beiden ersten Pfeiler von Land aus zu betauchen. Sie sind sehr schön bewachsen und auf Grund der Strömung ist hier kaum der übliche Schmodder am Boden anzutreffen. Der fliegt nämlich im Wasser umher und sorgt für teilweise recht trübe Aussichten. Daher unbedingt Lampe mitbringen. Der erste Pfeiler erlaubt eine maximale Tauchtiefe von 10 Metern (bei Niedrigwasser) und ist meist recht überfüllt. Etwas leerer ist es am zweiten Pfeiler, der allerdings auch etwas schwieriger zu erreichen ist. Bei der Kompasspeilung von Land nicht die Strömung vergessen. Auf dem Rückweg lohnt es sich, einen Sicherheitsstopp einzulegen, da man in der Uferbefestigung auch schon mal einen verstört dreinblickenden Hummer entdecken kann. Parken kann man direkt am Deich unterhalb der Brücke.

Zuidboat:

Dieser Tauchplatz befindet sich südlich von Ouwerkerk am Ende einer ziemlich langen Mole und zeichnet sich durch seine geringe Strömung aus. Am Ende des beschwerlichen Fußmarsches über die Mole (das Warnschild über den brüchigen Beton ignorieren wir dabei geflissentlich) steigen wir auf der linken Seite ins Wasser (auf der rechten Seite befindet sich eigentlich nur Schlamm). Die Abbruchkante ist bei Niedrigwasser nach ungefähr zehn Metern erreicht. Wir halten uns hier in ungefähr zehn Metern Tiefe (Niedrigwasser) rechts. Dort treffen wir auf ein kleines Wrack, dessen Reste aus der Mole herausschauen. Lässt man sich hier fast senkrecht auf ungefähr zwanzig Meter fallen, trifft man nach einer kurzen Tauchzeit (weiter rechts um die Mole herum) auf weitere sehr schön bewachsene Wrackreste. Das schöne an diesem Tauchplatz sind aber nicht nur die sehr leicht erreichbaren großen Tiefen (25-Meter-Tauchgänge für Silberaspiranten), sondern die zahlreichen Hummer, die argwöhnisch aus ihren Löchern schauen und hier nachts auf Beutefang gehen. Mit ein wenig Glück kann man im Mai sogar Sepias antreffen.

Sonstiges:
In Scharendijke stehen zwei Füllmöglichkeiten zur Verfügung:
* Campingplaats De Grevelingen
* Duikcentrum De Kabbelaar. 


Anfahrt:
Venlo, Eindhoven, Tilburg, Breda, Richtung Rotterdam, Richtung Zierikzee
A61 bis Venlo
A67 (E34) Richtung Eindhoven auffahren
südlich um Eindhoven (A2 und A67) herum Richtung Tilburg
auf die A58 Richtung Tilburg wechseln
kurz vor Breda wechselt man am Knoopunt Annabosch auf die Südumgehung A27 Richtung Rotterdam bis zur A16
Ab hier ist die Inselhauptstadt Zierikzee ausgeschildert - In Zweifelsfällen dieser Beschilderung folgen!
A59 Richtung Zierikzee auffahren
auf die N59 Richtung Zierikzee abfahren

Navi-Eingabe Campingplatz:
Niederlande
4318 TM Brouwershaven
Schouwsedijk 3
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